Wenn man heute durch die Straßen geht, fällt es auf, dass viele modebewusste Männer wieder Bart in den unterschiedlichsten Längen und Formen tragen. Da nicht zu jedem Männergesicht jede Bartform passt, findest du in unseren Ratgeber den perfekten Bart für deine Gesichtsform. Wähle dazu einfach deine Gesichtsform oben aus oder stöbere in unsere Liste um dich inspirieren zu lassen. Wenn dir mehrere Barstile gefallen, spricht auch nichts dagegen diese zu kombinieren und dadurch deinen ganz eigenen Style zu kreieren.

10-Tage-Bart

10-Tage-Bart

Der 10-Tage-Bart ist längere Version des 3-Tage-Barts und gleichzeitig die Vorstufe zum richtigen Vollbart. Nach nur zwei Wochen Bartwuchs wirkt dein Gesicht mit ihm maskuliner und markanter.

Viele Männer vernachlässigen leider bei diesem Bartstil jegliche Bartpflege, obwohl diese ab einer solchen Bartlänge bereits notwendig ist. Etwas Bartöl kann Wunder gegen einen juckenden Bart wirken und den Bart glatt und geschmeidig machen. Nutze dann noch eine Trimmer, um den Bart auf der gleichen Länge zu halten und die Konturen festzulegen.

Der 10-Tage-Bart sieht zwar gut aus und erfordert nicht viel Aufwand, ist aber gleichzeitig auch nicht besonderes und so sieht man ihn was überall. Er eignet sich jedoch auch perfekt dafür, dass du dich mit dem Gedanken eines längeren Barts anfreundest und irgendwann aus dem 10-Tage-Bart einer der vielen anderen Bartstile wird.

Anker

Anker-Bart

Den Anker-Bart oder auch Anchor-Bart genannt zeichnet die Form eines Ankers als klare Kinnkontur in Kombination mit einem Oberlippenbart aus.

Es ist viel Übung und Zeit notwendig um den Ankerbart richtig hinzubekommen, weil er sich aus vielen verschiedenen Bartstilen wie Chin Strap, Goatee, Soul Patch und Schnurrbart zusammensetzt. Die Kinnpartie verläuft dabei seitlich nur wenige Zentimeter nach oben, um die Ankerform beizubehalten.

Damit der Anker auch als solches erkennbar ist, müssen außerdem die Konturen regelmäßig nachgezogen werden und zu lange Barthaare getrimmt werden. Je nach Länge des Oberlippenbartes musst du möglicherweise auch noch mit Bartwichse nachhelfen, um ihn in Form zu halten. Die Komplexität in Kombination mit dem Pflegeaufwand sind wahrscheinlich auch Grund dafür, dass man den Ankerbart relativ selten sieht. Dafür beeindruckt aber ein perfekter Ankerbart umso mehr und sticht definitiv aus der Menge heraus.

Um ein paar Inspirationen für den Ankerbart zu bekommen, musst du dich nicht auf den Weg zum Hafen machen. Viele prominente Personen wie Hugh Jackman oder David Beckham trugen ihn bereits und können dir als Vorlage für den eigenen Ankerbart dienen.

Backenbart

Backenbart

Der legendäre Backenbart ist nicht nur für Rocker und Biker, sondern auch für jeden, der mit einem ungewöhnlichen Bart Aufmerksamkeit erwecken möchte. Er lässt dich lässig wirken und gibt deinem Gesicht eine markante Note.

Wie der Name vermuten lässt, stehen beim Backenbart die Backen im Vordergrund. Damit er von Anfang an gut aussieht, fange zuerst mit einem Vollbart an und rasiere dann die Kinnpartie ab. Die Koteletten bedecken vollständig die Wangen und werden über einen Oberlippenbart verbunden. Ein leichter Stoppelbart am Kinn ist kein Problem und lässt den Backenbart natürlicher wirken. Lass die Kinnpartie aber nicht zu lange wachsen, ansonsten wird aus dem Backenbart schnell wieder ein seltsamer Vollbart.

Falls du dich für den Backenbart entscheidest, musst du diesen aber auch authentisch rüberbringen. Ansonsten macht der Backenbart schnell einen peinlichen Eindruck und verfehlt die eigentliche Intuition komplett.

Balbo

Balbo

Der Balbo-Bart hat seinen Namen Italo Balbo, ein italienischer General während des Zweiten Weltkriegs, zu verdanken. Dieser Bartstil ähnelt teilweise dem Anchor Bart, wobei hier der Übergang vom Soul Patch zum Kinnbart breiter ist und der Chin Strap, also der Bart entlang dem Kinn, weiter nach oben verläuft. Falls dann noch der nötige Bartwuchs vorhanden ist, können auch noch Oberlippenbart und Kinnbart verbunden werden.

Um dir einen Balbo-Bart zu schneiden, lasse dir einfache einen Vollbart wachsen und rasiere die Koteletten ab. Danach bessere noch die Konturen nach und trimme den Bart auf die richtige Länge. Abhängig davon wie wild der Bart wächst, sollte der Pflegeaufwand sich in Grenzen halten.

Der berühmteste Vertreter des Balbo-Barts ist Robert Downey Jr. und er zeigt auch perfekt, wie einprägsam dieser Bart wirken kann.

Bandholz

Bandolz

Der Bandholz-Bart wurde nach Eric Bandholz benannt und erfordert viel Geduld. Eric ist der Gründer des amerikanischen Unternehmens Beardbrand, welches diverse Bartpflegeprodukte herstellt und vertreibt. Oft wird der Bandholz-Bart auch als Holzfäller-Bart bezeichnet und erfreut sich in der Hipster-Szene an großer Beliebtheit.

Falls du dich für den Bandholz-Bart entscheidest, kannst du jegliche Hilfsmittel zum Schneiden und Trimmen des Bartes erstmal beiseitelegen. Nach ein paar Monaten kannst du kleine Nachbesserungen machen und ein paar widerspenstige Barhaare mit der Schere abschneiden – belasse es aber auch dabei.

Da du den Bandholz-Bart für einen langen Zeitraum nicht trimmst und er dadurch ungepflegt aussehen kann, ist es umso wichtiger, dass du die richtige Bartpflege mit Bartöl und Bartshampoo anwendest. Wenn du diese Zeit aber durchstehst, wirst du mit einem prächtigen Bart belohnt.

Bleistift

Bleistift Variante 2
Bleistift Variante 1

Dieser kleine aber feine Oberlippenbart hat seinen Namen nicht von ungefähr. Er ist nur so breit wie ein Bleistift und schmeichelt besonders schmalen Gesichtern, in dem es ihnen mehr Fülle verleiht.

Der Bleistift existiert in vielen unterschiedlichen Varianten. So kann je nach Präferenz über und unter dem Oberlippenbart ein kleiner Bereich frei rasiert werden oder auch die vertikale Rinne direkt unter der Nase, das sogenannte Philtrum, abrasiert werden. Grundsätzlich ragt der Bart aber nicht über die Mundwinkel hinaus und wird relativ kurz gehalten. Glücklicherweise macht ihn das auch zu einem der pflegeleichtesten Oberlippenbärte, da durch die kurze Bartlänge keine Styling-Produkte notwendig sind.

Wie damals schon der US-amerikanische Schauspieler Clark Gable bewies, hat der Bleistift einen ganz eigenen Charme und versprüht Souveränität und einen Hauch von Romantik. Zuletzt hat auch Brad Pitt in Inglorious Basterds mit einer etwas moderneren Version viel davon überzeugen, dass der Bleistift auch in der heutigen Zeit seinen Platz hat.

Bösewicht

Bösewicht-Bart

Analog zum Revolverheld gibt es auch das böse Pardon – den Bösewicht Schnurrbart. Er entspricht dem ikonischen Schnurrbart des typischen Schurken aus den Western in dieser Ära. Tatsächlich macht er aber mittlerweile statt einem bösartigen eher einen lächerlichen Eindruck.

Fange mit einem normalen Oberlippenbart an und rasiere dann eine Aussparung sowohl unterhalb der Nase als auch über der Oberlippe. Lasse die Spitzen immer weiter wachsen und rolle sie mithilfe von jeder Menge Bartwichse ein. Schon siehst du aus wie ein waschechter Bösewicht.

Abseits von Karneval haben wir diesen Oberlippenbart noch nicht gesehen. Falls du also auf die Idee kommst und dir tatsächlich einen stehen lässt, wären wir an die Reaktionen deiner Mitmenschen gespannt.

Dali

Dali

Wie schon der Namen des Bartes vermuten lässt, wurde diese sehr selten kopierte Bart-Variante von dem Maler Salvador Dalí erfunden. Dieser Schnurrbart mit den hochgezwirbelten Spitzen, die Dalí als „Antennen“ bezeichnete und über die er, wie er meinte, göttliche Botschaften erhielt, wurde sein Markenzeichen.

Diese Bart-Variante befindet sich direkt über der Oberlippe und ist halbhoch und schmal, wobei der angewachsene Teil nicht über den Mundwinkel hinausgehen darf. Die dünnen, langen seitlichen Enden werden zu den Seiten hin hochgezwirbelt oder gerade aufgestellt. Dabei dürfen die Spitzen die Augenbrauen-Breite nicht überschreiten. Je nach Bartwuchs kann aber auch das Philtrum, das ist die vertikale Rinne, die sich unterhalb der Nase befindet, freigeschnitten werden.

Da die Pflege doch einige Zeit in Anspruch nimmt und sehr aufwendig ist, lässt sich erklären, dass der Dalí-Bart kaum kopiert wird. Wichtig ist bei der Pflege nicht nur das Trimmen, sondern zur Stabilisierung der Form die Verwendung von Bartwichse und Wachs. Dass der exzentrische Dalí-Bart trotz enormer Komplexität und eines sehr hohen Pflegeaufwandes auch von Prominenten geschätzt wird, beweisen der TV-Anwalt Ingo Lenßen, der Wissenschaftsjournalist Jean Pütz und der Fernsehkoch Horst Lichter.

Drei-Tage-Bart

Drei-Tage-Bart

Den Drei-Tage-Bart hatte wahrscheinlich jeder von uns schonmal. Einfach ein paar Tage das Rasiermesser beiseitelegen und schon ist er da.

So ein paar Barthaare können aber eine große Wirkung erzielen. Diverse Studien haben bewiesen, dass Frauen den Drei-Tage-Bart viel attraktiver und maskuliner finden als den glatt rasierten Look. Das setzt aber voraus, dass es sich dabei um einen gut gepflegten Bart handelt. Die Wagenkonturen auf Vordermann gebracht werden und auch die Halskontur muss stimmen. Erst dann kommt der 3-Tage-Bart richtig zur Geltung und kann sein volles Potenzial ausschöpfen. Bartöl und Co sind nicht unbedingt notwendig, können aber Abhilfe schaffen, falls der Bart juckt.

Aufgrund seines minimalen Pflegeaufwands und nicht existierenden Komplexität ist dieser Bartstil sehr populär und beliebt. Falls du irgendwann dem Drei-Tage-Bart überdrüssig wirst, kannst du das Trimmen auch unterlassen und zum Vollbart übergehen.

Ducktail

Ducktail

Der Ducktail-Bart ist eine gepflegte und elegante Vollbartvariante mit dem gewissen Etwas. Wie du wahrscheinlich schon vermutest, hat der Ducktail nichts mit Entenhausen zu tun, sondern mit der Form eines Entenschwanzes.

Wie auch jeder andere Vollbart, erfordert auch der Ducktail viel Geduld um auf die richtige Länge heran zuwachsen. Sobald die gewünschte Länge erreicht ist, trimme die Unterseite des Bartes so, dass sie zum Kinn spitz zusammenläuft. Je nachdem was dir besser gefällt, kannst du die Spitze auch abrunden. Besonders beim ersten Versuch empfiehlt sich das, da du später immer noch etwas mehr trimmen kannst. Achte dabei besonders auf die Symmetrie, da Unregelmäßigkeiten und unsaubere Konturen bei diesem Bartstil sofort auffallen.

Für die Pflege dieser Bartform sind nicht nur Bartöl und Bartshampoo ein Muss, sondern auch das regelmäßige Trimmen von abstehenden Barthaaren. Ob jung oder alt, der Ducktail ist immer beliebt und macht einen professionellen und gebildeten Eindruck.

Englischer Schnurrbart

Englischer Schnurrbart

Der englische Schnurrbart ist heutzutage eine wahre Rarität, was wohl unter anderem daran liegt, dass er zu den komplexesten und pflegeintensivsten Schnurrbärten zählt.

Neben reichlich Bartwuchs brauchst du auch viel Geduld um dir einen englischen Schnurrbart stehenzulassen. Sobald du einen stattlichen Schnauzer hast, forme den Schnurrbart mithilfe von einer beachtlichen Menge an Bartwichse so, dass die Enden gerade zur Seite zeigen und sich immer mehr zuspitzen. Die Länge kann dabei über das Gesicht hinausreichen, wobei kürzere Schnurrbärte meistens eleganter wirken. Der englische Schnurrbart hat im Gegensatz zum Dali deutlich mehr Volumen, da die Barthaare des gesamten Oberlippenbarts genutzt werden.

Wenn du mit deinem Bart im Rampenlicht stehen willst, dann ist der englische Schnurrbart perfekt für dich. Menschen werden sich definitiv auf der Straße umdrehen, um noch einen genaueren Blick auf dieses Prachtstück von Schnurrbart zu werfen.

French Fork

French Fork

Der French-Fork-Bart ist ein extravaganter Bart, der sich sehr stark an den Vollbart orientiert. Im Gegensatz zum klassischen Vollbart zeichnet sich der French-Fork-Bart durch eine mittige Teilung im Kinnbereich, die an eine Gabel mit zwei Zinken erinnert, und einem etwas zurechtgeschnittenen Schnurrbart aus. Mithilfe eines ordentlichen Trimmers kann der Bart nicht nur richtig in Form gebracht, sondern auch individuell gestaltet werden. Sein Name „French-Fork-Bart“ wurde von dem englischen Wort „Fork“, was für Gabel steht, und dem Aussehen beziehungsweise der Gabelform des Bartes abgeleitet.

Diese Bart-Variante ist, wenn er richtig gepflegt wird, ein echter Hingucker, der das Gesicht streckt. Allerdings ist die Komplexität anspruchsvoll und der Pflegeaufwand des French-Fork-Bartes sehr hoch. Vielleicht liegt es daran, weshalb diese Bart-Variante im Alltag nur sehr selten anzutreffen ist. Wöchentliches zwei- bis dreimaliges Waschen des Bartes mit einem milden Bartshampoos sowie regelmäßiges Trimmen und Abschneiden der überstehenden Haare ist Pflicht.

Nur so ist ein gepflegter Look gewährleistet. Um den French Fork ordentlich in zwei Hälften teilen und in Form bringen zu können, ist Bartwichse eine große Hilfe. Dass der French-Fork-Bart sehr männlich wirkt und eine geheimnisvolle Aura ausstrahlt, zeigt sich auch bei seinem berühmten Träger Brad Pitt, der ihn schon vor mehr als zehn Jahren trug.

Fu Manchu

Fu Manchu

Bereits im Jahre 1923 wurde der Fu-Manchu-Bart in dem Film „Der geheimnisvolle Dr. Fu Man Chu“ von dem bösen Superhirn Dr. Fu Manchu getragen. Dieser ist auch Namensgeber für diese Bart-Variante. Seither wurden immer wieder Männer inspiriert, ihr Gesicht mit dem Fu-Manchu-Bart zu zieren. Auch der bekannte Schauspieler Christopher Lee verwendete diesen Style in einem seiner Filme. Dass dieser Bart des Öfteren als Zuhälterbart bezeichnet wird, liegt wohl daran, dass er in diesen Kreisen vermehrt anzutreffen ist.

Bei dem Fu Manchu handelt es sich um einen schmalen, langen, dünnen Oberlippenbart, der unter der Nase eine Aussparung und der rechts und links vom Mund zwei, ausschließlich aus dem Haar des Oberlippenbartes herauswachsende dünne Balken aufweist. Bis die gerade herunterhängenden Enden bis zum Kinn oder darüber hinaus ragen und nach Belieben gezwirbelt werden können, dauert es jedoch einige Zeit. Bis dahin sollte man den Bart wachsen lassen und um die Form des Bartes herumrasieren und trimmen.

Doch auch bei dem Fu-Manchu-Bart geht es nicht ohne Styling und dies sehr oft. Das heißt, er ist je nach Bartwuchs und Bartdichte aller paar Tage mithilfe eines Präzisionstrimmers oder Rotationsrasierers in Form zu bringen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Bartstreifen gleichmäßig und der Rest des Gesichtes glatt rasiert sind. Die Komplexität und der Pflegeaufwand sind also bei dem Fu Manchu sehr hoch.

Garibaldi

Garibaldi

Nachdem der Garibaldi-Bart in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung verloren hatte, lag er in den letzten Jahren hingegen wieder voll im Trend und ist der Inbegriff des sogenannten Hipster-Barts.

Wenn man sich ein Bild von dem italienischen Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi ansieht, wird einem sofort klar, warum ein Bartstil nach ihm benannt wurde. Es handelt sich dabei um eine Vollbartvariation, bei welcher die untere Partie rund gehalten wird. Für den Trimmvorgang heißt das, dass nur abstehende Barhaare abgeschnitten werden und eine leichte Rundung bei den Wangen getrimmt wird. Ansonsten wird der Garibaldi so belassen, wie er ist.

Wie du dir schon denken kannst, dauert es eine Weile, sich einen Garibaldi stehen zulassen. Falls du dem Garibaldi aber die nötige Zeit eingestehst und die richte Bartpflege aufrechterhältst, steht diesem großartigen Bartstil nichts im Wege.

Goatee

Goatee

Der Goatee oder auch Ziegenbart baut auf seinen klassischen Namensvetter auf und erweitert diesen um einen Oberlippenbart und mehr Bart entlang des Kinns.

Das Trimmen des Goatees gestaltet sich relativ einfach und muss auch nicht mit einer millimetergenauen Präzision passieren. Auch bei der Länge des Ziegenbartes darfst du kreativ sein und dich ausprobieren.

Ob Brad Pitt, Johny Depp oder auch Leonardo Di Caprio – wenn du einen Blick in die Vergangenheit der Berühmtheiten aus Hollywood wirfst, wirst du sehen, dass fast jeder irgendwann mal einen Goatee getragen hat.

Mit diesem Barstil verbinden viele Verwegenheit und Coolness. Falls diese Eigenschaften auf dich zutreffen, ist der Goatee die perfekte Wahl für dich.

Gunslinger

Gunslinger

Der Name dieses Bartes stammt wahrscheinlich aus der Darstellung von Revolverhelden während der Hochzeit der Westernfilme in Hollywood. Dieses wagemutige und verwegene Image vermittelt der Gunslinger-Bart noch immer, wobei man ihn heute nur noch selten vorfindet.

Genaugenommen setzt sich der Gunslinger aus einem Hufeisenbart und langen Koteletten, welche sich aber nicht mit dem restlichen Bart verbinden, zusammen. Damit man diese Form aufrechterhält und nicht durch einen Stoppelbart unerkennbar macht, ist das ständige Rasieren und Korrigieren der Konturen notwendig. Auch der restliche Bart muss regelmäßig getrimmt werden, um ihn auf der gleichen Länge zu halten.

Eines muss man dem Gunslinger jedoch lassen: Man sticht damit definitiv aus der Menge heraus und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Henriquatre

Henriquatre

Brad Pitt, Bryan Cranston, George Clooney und unzählige andere trugen bereits ein Henriquatre und das hat auch einen guten Grund. Es lässt einen nicht nur intelligent wirken, sondern strahlt auch eine Aura von Kontrolle und Selbstbeherrschung aus. Das war womöglich auch schon dem französischen König Henrich IV bewusst, von welchem das Henriquatre seinen Namen hat.

Das Henriquatre besteht aus einem Schnurrbart, welcher kreisförmig rund um den Mund bis zum Kinn wächst. Das hört sich zwar einfach an, ist aber in der Praxis schwierig zu rasieren und erfordert viel Übung. Wir empfehlen die Verwendung einer Bartschablone um die Form richtig hinzubekommen.

Aber auch danach ist das Henriquatre recht pflegeintensiv, da die Wagen und Konturen ständig rasiert werden müssen und der Bart nicht zu lang wachsen soll. Tut man das nicht, macht das Henriquatre schnell einen ungepflegten Eindruck und verliert an Attraktivität. Davon abgesehen empfehlen wir trotzdem jedem dem Henriquatre eine Chance zu geben, um zu sehen, ob es zu einem passt.

Hufeisenbart

Hufeisenbart

Obwohl der Hufeisenbart seine Trendzeit in den 60er und 70er Jahren hatte, kann man ihn auch heute noch vereinzelt sehen. Die amerikanische Wrestlinglegende und Schauspieler Hulk Hogan machte ihn sogar zu seinem Markenzeichen. Aber auch in der Rocker- und Bikerszene ist der Hufeisenbart sehr beliebt.

In seiner Form erinnert diese Bart-Variante an ein Hufeisen, das von den Pferden getragen wird. Auf dieses tierische Accessoire geht auch der Namen des Bartes zurück. Der Hufeisenbart ist ein Schnurrbart, der dem Fu-Manchu-Bart sehr ähnlich ist. Auch er hat zwei lange, von den Mundwinkeln bis zum Kinn nach unten verlaufende Bartlinien. Allerdings werden diese aus dem, um die Mundwinkelregion stehengelassenem, Haar gestylt. Wichtig ist dabei, dass die Bartkante nicht nur sehr gerade nach unten, sondern auch symmetrisch zur gegenüberliegenden Seite läuft.

Der Hufeisenbart ist zwar ein sehr einfacher Bart mit geringer Komplexität, der Aufwand, ihn zu pflegen, ist jedoch recht hoch. Je nach Bartwuchs ist dieser Bart mindestens zwei- bis dreimal in der Woche mit einem Barttrimmer oder rotierendem Rasierer sowie einem Bartkamm in Form zu bringen. Reibt man den Bart mit ein wenig Bartöl ein, dann glänzt er nicht nur schön, sondern die darunter befindliche Haut bleibt auch noch schön weich. Der Hufeisenbart ist ein Klassiker, der sich schon seit Langem etabliert hat.

Hulihee

Hulihee

Der Hulihee-Bart ist eine Bart-Variante, die schon zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges getragen wurde. Heute ist er nicht mehr so oft anzutreffen und hat eher Seltenheitswert. Dies liegt wohl daran, dass zwar seine Komplexität gering, aber sein Pflegeaufwand recht hoch ist.

Der Hulihee ist eine Kombination aus Voll- und Schnurrbart und hat eine Länge von circa sechs Zentimetern. Allerdings wird das Kinn rasiert und glatt getragen. Es ist auch darauf zu achten, dass die Kanten vom Kinn nach oben an die Mundwinkel stets gleich sind.

Mehr Ausdruck kann man dem Bart jedoch verleihen, wenn die langen Haare am Kinn mit einer Schräge geschnitten werden. Dadurch wirkt der Bart nicht zu üppig und das Gesicht und der Gesamteindruck werden ein wenig aufgelockert. Wenn nun noch ein wenig Bartöl verwendet wird, hält man die Barthaare weich und bringt man ihn zum Glänzen. So gestylt sorgt der Hulihee-Bart für ein gepflegtes Erscheinungsbild.

Kaiser-Wilhelm-Bart

Kaiser-Wilhelm-Bart

Wenn du an einen klassischen Schnurrbart denkst, hast du wahrscheinlich den Kaiser-Wilhem-Bart im Kopf. Dieser kunstvolle Zwirbelbart ist sehr elegant und kann auch in Kombination mit vielen anderen Bartstilen getragen werden.

Wird der Kaiser-Wilhem-Bart alleine getragen, steht er komplett im Fokus und kommt so besser zur Geltung. Mithilfe einer Bartschere und etwas Bartwichse kannst du verschiedene Stile ausprobieren und so den für dich perfekten Zwirbelbart kreieren. Über etwas Geduld solltest du aber verfügen, da so ein einzigartiger Bart nicht in ein paar Tagen wächst.

Tatsächlich ist der Kaiser-Wilhem-Bart nicht nur in fast allen Bartmeisterschaften vertreten. Gerade in den letzten Jahren haben ihn zahlreiche Männer neuentdeckt und damit liegt er wieder voll im Trend. Für viele ist der Kaiserbart ein Zeichen dafür, dass der Bart für sie auch ein Hobby ist und sie dieses mit vollem Stolz präsentieren wollen.

Klassischer Ziegenbart

Ziegenbart

Nicht nur Männer tragen Bärte, sondern auch einige Tiere. Ein Vertreter davon ist die Ziege, welche dem Ziegenbart seinen Namen leiht.

Der klassische Ziegenbart kommt ohne einen Oberlippenbart aus und setzt sich aus einem Soul Patch und einem Kinnbart, welcher in der Länge variieren kann, zusammen. Generell erfreut sich der Ziegenbart großer Beliebtheit unter jungen Männern und ein Grund dafür ist wahrscheinlich, dass fast jeder genug Bartwuchs für diese Bartform hat und das Trimmen leicht von der Hand geht.

Der Ziegenbart macht oft einen jugendlichen und temperamentvollen Eindruck, was wahrscheinlich vom Verhalten des Vertreters aus der Tierwelt seinen Ursprung hat. Viele der hier aufgelisteten Bartstile bauen auf den Ziegenbart auf und erweitern ihn. Somit spricht auch nichts dagegen selbst einen klassischen Ziegenbart auszuprobieren und dann darauf aufbauend auf einen andere Bartform zu wechseln.

Koteletten

Koteletten

Lang lebe der King! Der legendäre Kotelettenbart von Elvis Presley war in 60er und 70er Jahren der Inbegriff von Coolness, Lässigkeit und Rock ’n‘ Roll.

Als die Koteletten am Höhepunkt ihrer Popularität waren, wurden sie nicht nur von beinahe jedem Mann getragen, sondern auch in verwegenen Formen sowie in Locken eingerollt. In der heutigen Zeit findet man Koteletten nur noch selten vor und falls man es tut, sind sie oft kurz und nehmen einen kleineren Teil der Wangen ein. Für das Rasieren der Koteletten ist Symmetrie das A und O. Nimm dazu am besten eine Bartschablone zur Hand um kein Risiko einzugehen.

Generell spricht nichts dagegen die Koteletten mit anderen Barstilen zu kombinieren, wobei diese den Koteletten dann das Rampenlicht stehlen können. Wir haben das Gefühl, dass die Koteletten früher oder später eine Renaissance erleben werden, da sie dem Look eines Mannes einfach das gewisse Extra geben können.

Malerpinsel

Malerpinsel Oberlippenbart

Wenn man zwischen der Nase und der Oberlippe mit einem großen Pinsel malen würde, würde es wie der Malerpinsel Oberlippenbart aussehen. Da wir uns in diesem Blog aber nicht mit der Malerei beschäftigen, sondern mit Bärten, kommen wir wieder zurück zum Thema.

Der Malerpinsel ist einer der simpelsten Schnurrbärte. Du musst dir nur den Schnurrbart wachsen lassen und alle Barthaare über der Oberlippe trimmen. Zusätzlich sollten keine Barthaare über die Mundwinkel hinauswachsen.

Bartwichse und andere Styling-Produkte sind in den meisten Fällen nicht erforderlich, da dieser Schnurrbart nicht allzu lang wird und sich von selbst die Form halten sollte. Egal welchen Schnurrbart du dir wachsen lässt, wahrscheinlich wird kurzfristig der Form des Malerpinsels ähneln. Bei der Gelegenheit kannst du auch direkt sehen, ob er dir steht und du ihn vielleicht beibehältst.

Menjou

Menjou

Dieser Oberlippenbart wird auch oft Lampenschirm genannt und sobald man ihn näher betrachtet, kann man schnell darauf schließen, woher der Name kommt.

Beim Menjou Schnurrbart verläuft eine Schräge von der Nase bis zum Mundwinkel. Je nach Präferenz kann man auch den Nasenbereich breiter oder schmaler lassen und durch diese kleine Änderung den Schnauzer ganz anders wirken lassen. Die Schnurrbarthaare gehen bis zur Oberlippe und nicht über den Mundwinkel hinaus.

Im Grunde ist der Menjou wie ein seitlich abrasierter Slawenhaken. Es spricht also nichts dagegen, dass du dir diesen wachsen lässt und davon ausgehend dir den Menjou Oberlippenbart rasierst.

Rap Industry Standard

Rap Industry Standard

Der Rap Industry Standard ist ein kunstvoller und einzigartiger Bart, der besonders viel Arbeit und Übung erfordert. Vermehrt sieht man ihn unter Rappern wie Kanye West oder auch Prince.

Du kannst dir den RIS so vorstellen, als ob der Bart mit einem Filzstift aufgezeichnet wurde. Um diese feinen Konturen sauber hinzubekommen, ist ein hohes Maß an Präzision und ein Rasiermesser notwendig. Einigen Minuten für die Nachjustierung solltest du also definitiv für die tägliche Morgenroutine einplanen. Stelle dich aber darauf ein, dass dir anfangs ein paar Fehler passieren können, da so ein filigraner Bart viel Übung voraussetzt.

Aber nicht nur in der Rapper Szene liegt der RIS voll im Trend. Immer mehr Männer freunden sich mit diesem Bartstil an und falls auch du bereit bist die nötige Arbeit und Mühe zu investieren, wirst damit überall einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Schifferkrause

Schifferkrause

Die Schifferkrause ist unter vielen Namen bekannt, unter anderem als Lincoln-Bart, Chin Curtain und Lehrerbart, und verlangt dem Bartträger einiges an Selbstbewusstsein ab.

Es handelt sich dabei um einen sehr kreativen und maskulinen Bart. So kannst du mit Asymmetrie und unterschiedlichen Barthaarlängen experimentieren und deinen ganz eigenen Look kreieren. Es muss einzig allein eine Verbindung zwischen den beiden Koteletten bestehen, damit wir von einer Schifferkrause sprechen. Es spricht auch nichts dagegen die Schifferkrause mit einem Schnurrbart zu kombinieren.

Bei der Schifferkrause nehmen wir es auch nicht so genau und so muss auch die Linienführung der Konturen nicht perfekt sein. Dadurch musst du auch für das Trimmen des Bartes nicht allzu viel Zeit investieren.

Slawenhaken

Slawenhaken

Der Slawenhaken oder hierzulande besser bekannt als Magnum-Bart von Tom Selleck ist ein eleganter und klassischer Oberlippenbart, welcher wenig Pflege bedarf und trotzdem viel hermacht.

Lasse dir dazu einen Schnurrbart vollständig wachsen und trimme alle Barthaare, die über die Oberlippe hinauswachsen. Oft wird der Slawenhaken auch mit einem 3-Tage Bart kombiniert und wirkt dadurch sehr maskulin. Für den klassischen Slawenhaken benötigst du auch keine zusätzlichen Styling Produkte, wodurch er sehr pflegeleicht ist. Bartöl ist natürlich trotzdem eine gute Idee, damit er weich und geschmeidig bleibt.

Falls du also einen dichten Oberlippenbart mit dicken Barthaaren hast und sich diese im normalen Zustand nicht einrollen, ist dieser massive Schnauzer die perfekte Wahl für dich.

Soul Patch

Soul Patch

Der Soul Patch ist zwar klein und unscheinbar, kann aber trotzdem Meinungen spalten. Für die einen wirkt er sexy und smart, andere wiederum nehmen ihn als peinlich auf. Für viele Männer ist es auch der erste Bart und somit der Einstieg in die Welt der Bartstile.

Eine Anleitung für den Soul Patch bedarf es nicht wirklich, rasiere einfach jeglichen Bart rund um den Fleck ab. Vergesse jedoch nicht, den Soul Patch zumindest einmal in der Woche kurz zu trimmen, um ihn auf der gewünschten Länge zu halten.

Dadurch das der Soul Patch so einfach zu trimmen ist und es nicht lange dauert, bis er auftaucht, ist er besonders gut für Einsteiger oder für experimentierfreudige Bartträger geeignet. Falls dir der kleine Bart dann nicht steht, kannst du darauf aufbauend auch immer noch andere Bartstile ausprobieren.

Sparrow

Sparrow Bart

Wenn man an Piraten denkt, kommt den meisten direkt Abenteuer und die Karibik in den Sinn. Genauso ist das auch mit diesem nach Captain Jack Sparrow benannten Bart.

Der Sparrow setzt sich aus einem langen Ziegenbart, Soul Patch und einem Oberlippenbart zusammen. In den langen Ziegenbart werden dann noch zwei Zöpfe geflochten. Wer es ganz originalgetreu haben möchte, kann auch noch Bartringe in den Zopf einfädeln. Damit du die richtige Länge für die Zöpfe hast, dauert es natürlich eine Weile. Am besten fängst du mit einem Vollbart an und trimmst diesen dann, sobald die gewünschte Länge erreicht ist.

Den Aufwand des Trimmens hängt davon ab, an welcher Stelle bei dir der Bart wächst. Von Johnny Depp findet man beispielsweise keine Fotos mit einem Vollbart oder auch nur einen Ansatz davon. Der Sparrow entspricht also wahrscheinlich seinem natürlichen Bart und ist für ihn dann relativ pflegeleicht.

Van Dyke

van dyke

Im 17. Jahrhundert trug der Maler Anton van Dyck diesen Bart und begründete damit den klassischen Bartstil Van Dyke. Trotz seines Alters findet man diese Bartform sehr oft vor.

Den Van Dyke gibt es in verschiedenen Varianten, die populärste setzt sich aber aus einem Ziegenbart und einem Oberlippenbart zusammen. Sowohl der Ziegenbart als auch die Enden des Schnurrbarts laufen an den Enden spitz zusammen. . Der Rest des Gesichts sollte immer glatt rasiert bleiben. Alternativ kann man den Bart auch an den Wangen wachsen lassen und so eher in Richtung eines Ducktail-Barts gehen.

Abgesehen von der Bartpflege mit Bartöl, wirst du wahrscheinlich auch Bartwichse benötigen, um die Form aufrechtzuerhalten. Wenn der Van Dyke gut gepflegt und gestylt ist, verleiht er dir einen coolen Look, der trotzdem elegant und klassisch wirkt.

Verdi

Verdi-Bart

Die Italiener hatten wahrlich ein Händchen für gutaussehende Bärte, denn auch diese Vollbartvariante stammt von einem. Der Komponist Giuseppe Verdi kombinierte einen Vollbart mit einem gezwirbelten Oberlippenbart und kreierte so den Verdi.

Der Verdi ist ein absoluter Hingucker und räumt immer gut ab bei den alljährlichen Bartmeisterschaften(ja, diese gibt es tatsächlich). Er eignet sich perfekt für diejenigen, die bereits einen Vollbart haben und diesen aufwerten wollen.

Wer diesen prachtvollen Vollbart möchte, muss aber auch etwas Geduld haben und sich mit der nötigen Bartpflege beschäftigen. Die untere Partie des Vollbartes gehört regelmäßig getrimmt und abstehende Barthaare müssen mit der Bartschere entfernt werden. Außerdem ist Bartwichse ein Must-have um den Schnurrbart zu zwirbeln und den Look zu perfektionieren. Viele Vollbartträger zwirbeln sich den Oberlippenbart auch nur für spezielle Anlässe und belassen es sonst bei einem normalen Vollbart.

Victor-Emanuel-Bart

Victor-Emanuel-Bart

Die Kombination aus Schnurr- und Kinnbart, das ist der besonders edle, extravagante und schnittige Victor-Emanuel-Bart, auch als Knebelbart bekannt. Er hat seinen Namen dem früheren König von Italien und Sardinien, König Victor Emanuel II. zu verdanken. Getragen wurde der Victor-Emanuel-Bart schon von den Musketieren und hat auch heute noch viele Anhänger, wie beispielsweise den berühmten Schauspieler Jonny Depp.

Bei dieser Bart-Variante werden die Enden des Schnurrbarts, der zu den Mundwinkeln circa zwei Zentimeter Überstand haben sollte, nach oben gezwirbelt. Der extra schmal gehaltene Kinnbart, der nicht breiter als ein bis zwei Zentimeter sein darf, betont die Symmetrie des Gesichts. Wichtig ist, dass der gesamte Bart immer gleichmäßig und symmetrisch aussieht. Dazu ist der Bart mindestens einmal in der Woche auf eine gleichmäßige Länge zu trimmen und regelmäßig zur Stärkung der Haarstruktur sowie Verhinderung von Juckreiz mit Bartöl zu behandeln.

Die Konturen sind mithilfe eines Präzisionstrimmers zu definieren und der Wangen- und Halsbereich mindestens zweimal wöchentlich zu rasieren, und zwar glatt. Zum abschießenden Zwirbeln des Schnurrbartes ist Bartwichse sehr gut geeignet. Obwohl die Komplexität zwar nicht sehr hoch, aber der Pflegeaufwand doch recht umfangreich ist, wird der Victor-Emanuel-Bart sehr gern von modebewussten, kreativen und trendigen Männern getragen. Er passt perfekt zum Boho- oder Dandy-Style und sorgt garantiert für Aufsehen.

Vollbart

Vollbart

Beim klassischen Vollbart wird – wie der Name vermuten lässt – der volle Bartwuchs des Gesichts genutzt. Um dir einen Vollbart wachsen zu lassen brauchst du nur etwas Geduld, was wahrscheinlich zur Popularität dieses Bartstils beiträgt.

Am Anfang heißt das also, dass du das Rasiermesser beiseitelegen kannst und den Vollbart für drei Monate wachsen lässt. Das heißt aber nicht, dass du den Bart einfach wild wuchern lassen sollst. Das regelmäßige Waschen mit Bartshampoo, tägliches Kämmen sowie die Anwendung von Bartöl sind essenziell und gewährleistet, dass der Bart gesund und gepflegt bleibt. Nach diesem Zeitraum hast du eine gute Ausgangsposition um entweder deinen Vollbart mithilfe von Trimmer und Bartschere zu perfektionieren oder auf anderer Vollbartvarianten umzusteigen.

In dieser Liste findest du viele Bartformen, die auf den Vollbart aufbauen und sich für verschiedene Gesichtsformen besonders gut eignen. Es spricht auch nichts dagegen, dass du Stellen deines Vollbartes trimmst, um Bereiche deines Gesichts mehr Ausdruck zu verleihen. Mit etwas Übung findest du schnell heraus, wie du deinen Vollbart am besten stylst, damit er ausgezeichnet aussieht.

Walross

walrus

Dieser massive Schnauzer hat einen ganz eigenen Charakter und lässt jeden damit aus der Menge herausstechen. Der Walross ragt meistens weit über die Mundwinkel hinaus und überdeckt beinahe den ganzen Mund.

Für den Walross brauchst du nicht nur einen starken Bartwuchs, sondern auch viel Geduld. Viele Bartträger berichten, dass der Oberlippenbart langsamer wächst wie der Rest des Bartes. Das kann tatsächlich aufgrund der Gene der Fall sein, wobei es meistens einem nur so vorkommt, weil der Schnauzer bei Vielen nicht so dicht ist wie der restliche Bart. Falls das bei dir zutrifft, bist du wahrscheinlich nicht in der Lage dir einen Walross wachsen zu lassen.

Achte unbedingt darauf, dass den Walross mehrfach täglich wäscht und regelmäßig Bartshampoo. Bei einem so massiven Bart werden sich bei jeder Mahlzeit Essensreste in den Bart verirren und auch beim Trinken kannst du den Kontakt mit dem Schnauzer fast nicht vermeiden.

Wie auch das Walross aus der Tierwelt, solltest du als Träger des Walrosses nicht schmal gebaut sein. Nur dann kommt dieser prachtvolle Oberlippenbart richtig zur Geltung.

Winnfield

Winnfield

Der Winnfield hat seinen Ursprung von dem durch Samuel L. Jackson verkörperten Charakter Jules Winnfield aus dem Film Pulp Fiction. Nicht nur der Film ist in Erinnerung geblieben, sondern auch diese einzigartige Bartform.

Im Prinzip handelt es sich beim Winnfield um eine moderene Version des Revolverheld-Bartes, welcher um ein paar Kleinigkeiten erweitert wurde. Zum einen ist die Kotelette etwas größer und spitzt sich in Richtung des Mundwinkels zu. Zum befindet sich im Hufeisenbart noch ein kleiner Soul Patch.

Für Einsteiger könnte sich der Winnfield als schwierig erweisen, da er aus so vielen einzelnen Elementen besteht und Symmetrie hier sehr wichtig ist. Außerdem muss der Rest des Gesichts immer glatt rasiert sein, da der Bart sonst seine Wirkung nicht entfalten kann. Solltest du den Winnfield richtig hinbekommen, überzeugt der lässige und moderne Look.

Zahnbürstenbart

Zahnbürstenbart

Dieser Oberlippenbart hat viele Namen – unter anderem Zahnbürstenbart, Chaplin-Bart oder auch Zweifinger-Bart. Aber wahrscheinlich ist er dir wie auch den meisten anderen als Hitlerbart bekannt.

Genau aus diesem Grund ist es keine gute Idee diesen Bart zu tragen. Wahrscheinlich wird keiner von uns noch erleben, dass der Zahnbürstenbart wieder akzeptabel ist und öfter getragen wird.

Also schau dir lieber noch ein paar andere Oberlippenbärte an und mach einen großen Umweg um diesen.

Zappa

Zappa Bart

Von Franz Zappa bliebt nicht nur seine Rockmusik in Erinnerung, sondern auch sein einzigartiger Bart. Trotz seiner relativ geringen Komplexität, findet man ihn jedoch eher selten vor.

Dieser Bartstil kombiniert einen großen Schnauzer mit einem breiten Soul Patch. Fange also am besten mit einem Vollbart an und rasiere dann die Wangen. Die Bartenden des Oberlippenbarts ragen über den Mundwinkel hinaus, verbinden sich aber nicht mit dem Bart unter der Unterlippe. Dieser sollte rechteckig und breiter als der klassische Soul Patch sein. Wie bei jedem umfangreicheren Bart ist auch hier die Bartpflege unerlässlich. Auch die Konturen des Zappas wollen sauber gehalten werden, da er sonst schnell ungepflegt aussieht.

Der Zappa lohnt sich nicht nur als Hommage an den berühmten Rockmusiker, sondern ist auch davon unabhängig ein grandioser Bart, welcher mit seinen sauberen Konturen Kontrast schafft und so einiges an Aufmerksamkeit erregt.

Zorro

Zorro Schnurrbart

Wenn Zorro damals in Film und Serie nicht diesen ikonischen Oberlippenbart getragen hätte, würden ihn wahrscheinlich neue Generationen nicht mehr kennen. Der Zorro Bart ist also das perfekte Beispiel dafür, wie ein einprägsamer Bart im Gedächtnis der Gesellschaft bleiben kann.

Zugegebenermaßen sieht man den Zorro eher am Fasching und nicht auf der Straße. Wenn du den Zorro aber authentisch rüberbringst, wirkt er romantisch und gleichzeitig auch draufgängerisch. Um dir diesen schmalen Bart schneiden zu lassen, rasiere dir kleine Aussparungen unter der Nase und über der Oberlippe aus. Die Enden des Schnurrbarts sollten sich von der Mitte aus gesehen zuspitzen und zusätzlich wird auch noch ein kleiner Spalt direkt unter der Nase freigehalten. Zuletzt gibt ihm mithilfe etwas Bartwichse noch Halt und schon ist der Zorro fertig.

Falls du dich für einen Zorro Schnurrbart entscheidest, hat das auch noch einen netten Nebeneffekt, denn beim nächsten Karnevalsbesuch musst du dir nicht viel Gedanken über eine passende Verkleidung machen.

ZZ

ZZ

Dieser riesige Vollbart hat seinen Namen von der US-amerikanischen Band ZZ Top und wird auch oft scherzeshalber als Zauberer-Bart bezeichnet. Der ZZ steht wie kein anderer Bart für einen selbstbewussten und weisen Mann.

Du kannst es dir wahrscheinlich schon denken, aber um dir einen ZZ wachsen zu lassen, brauchst du vor allem eines – Geduld, und zwar eine Menge davon. Je länger der ZZ ist, desto besser sieht er aus. Die richtige Bartpflege spielt dabei eine extrem wichtige Rolle um so einen prächtigen Bart gepflegt und gesund zu halten. Auch an den Umgang mit der Bartschere wirst du dich gewöhnen müssen um abstehende und wilde Barthaare zu trimmen.

Mit diesem Bartstyle wirst du definitiv alle Blicke auf dich ziehen und unzählige Fragen zu deinem Bart gestellt bekommen. Auf deinem Weg zum ZZ Bart wirst du bestimmt auch darüber nachdenken ihn dir wieder zu kürzen oder abzurasieren. Gerade dann heißt es stark bleiben und Willensstärke beweisen. Am Ende wirst du mit einem der einzigartigen und fantastischen Bart belohnt.